Labradoodle und Cockerpoos vom Burgstall
unsere kleine Hobbyzucht
Labradoodle und Cockerpoos vom Burgstall - Carina Katzer - Tel: 07329 920780
Cockapoo - Cockerpoo

Warum das jetzt auch noch, wird sich der eine oder andere fragen - tja, das war auch unser erster Gedanke.
Aber da unsere zarte Hündin nicht für die Labradoodle in die Zucht gehen kann, war die Überlegung, sie einfach so mitlaufen zu lassen, aber ... sie ist einfach so eine nette kleine "Clownin", dass man das nicht sollte.
Deshalb die Überlegung - wenn ja - was dann? Und so kamen wir auf den Cockapoo.

Und wenn alles so läuft wie wir es uns wünschen, könnte eine erste Verpaarung Ende 2020 möglich sein...     Wir streben die Verpaarung Kleinpudel-Englisch CockerSpaniel an

Wichtige Infos zum COCKAPOO oder COCKERPOO

 
 

Ein Cockapoo ist ein Hybridhund, also ein Mischlingshund, dessen Elterntiere entweder Cocker Spaniel- Rassen ( American Cocker Spaniel oder English Cocker Spaniel ) und einem Pudel (in den meisten Fällen einem Zwergpudel) sind.

Rasse: Cockapoo (Steckbrief)

Herkunft USA bekannt seit 1950
Andere Namen Cockerpoo, Spoodle
Gewicht 5,4 bis 10,9 kg
Größe 30-42 cm (Rüde) 25-38 cm (Hündin)
Charakter mutig, neugierig, aufgeschlossen
Besonderheiten Haltung mit Auflagen verbunden, Einfuhr aus dem Ausland verboten
Lebenserwartung 14 bis 18 Jahre
Funktion Begleithund, Familienhund
Krankheiten Augenerkrankungen, Ohreninfektionen, Arthrose im Alter
Felllänge mittel, gelockt
Fellfarbe
  • Schwarz mit Flecken
  • Schwarz
  • Tan, Beige oder Buff
  • Rot, einschließlich Rot- und Aprikosenfarben
  • Braun, variiert von hell bis dunkel
  • Zobel, eine braune Farbe mit Neigung und Schattierung in Schwarz
  • Sahne
  • Weiß
  • Silber
  • Gestromt
  • Roan
  • Merle (normalerweise blau, braun, mit Weiß oder Creme gemischte Töne)
  • Beige mit braunen und grauen Markierungen

Cockapoos können einfarbig sein

 

Du möchtest Dich über die Hunderasse Cockapoo informieren? Den kleinen Vierbeinern sieht man sofort an, dass Pudel und Cocker Spaniel in ihnen steckt und das macht sie für viele Hundefans niedlich. Doch was sagt das über die Haltung und Erziehung der Rasse aus? Wir haben Dir die wichtigsten Fakten in diesem Artikel zusammengestellt. Dazu zählen neben dem allgemeinen Erscheinungsbild und typischen Charaktereigenschaften auch Wissenswertes zur Pflege und häufigen Krankheiten.

 

Das wichtigste zur Rasse:

  • Cockapoos gibt es in vier Unterformen, die sich in der Größe unterscheiden
  • sie entstammen aus der Verpaarung von Pudel und Cocker Spaniel
  • die Rasse ist anpassungsfähig und daher gut für Land- und Stadtmenschen (auch bei Wohnungshaltung)
  • Cockapoos gelten als friedlich, gelehrsam und sind für Familien mit Kindern geeignet
  • die einfache Erziehung macht den Hund ideal für Menschen ohne Vorerfahrung in der Hundehaltung

 

Cockapoo das Erscheinungsbild

Als Hybridhunderasse punktet der Cockapoo mit den besten Eigenschaften der Elternrassen. Obwohl die Rasse bislang nur inoffiziell benutzt wird – also nicht anerkannt ist – findet das zierliche Erscheinungsbild viele Freunde. Cockapoos sind daher sehr gefragt und rund 1.000 Euro verlangen Züchter im Schnitt.

Da die Größe der Elterntiere deutlich variieren kann, hat man den Cockapoo im vier Formen kategorisiert. Die Größe des Pudelvorfahrens spielt dabei die entscheidende Rolle.

Cockapoo Hundrasse

Teacup Cockapoo

Der Name deutet bereits an, dass die Hunde sehr klein sind. Der Teetassen-Vergleich ist dennoch nur im übertragenen Sinne gemeint. Diese Tiere erreichen eine Schulterhöhe von 20 bis 30 Zentimeter und wiegen höchstens drei Kilogramm.

Toy Cockapoo

Diese Unterrasse wiegt mit bis zu sechs Kilo direkt das Doppelte und überragt den Teacup-Cockapoo mit einer Höhe bis 35 Zentimeter. Für eine bessere Vorstellung: Damit sind sie in etwa so groß wie eine mittelgroße Katzenrasse.

Zwerg Cockapoo

Er ist im Vergleich zu anderen Hunderassen noch immer ein Mini-Hund, jedoch der zweitgrößte innerhalb der Cockapoos. Diese Tiere werden bis zu 40 Zentimeter hoch und wiegend dabei bereits sechs bis neun Kilogramm.

Maxi Cockapoo

Der größte Vertreter dieser Rasse bringt bereits bis zu 14 Kilogramm auf die Waage und besitzt eine Schulterhöhe von maximal 45 Zentimeter. Die kleinsten Hunde dieser Gruppe wiegen immer noch acht Kilogramm bei 35 Zentimetern.

Neben der unterschiedlichen Körpergröße gibt es auch beim Fell sehr verschiedene Ausprägungen. Von leichten Wellen bis hin zu starken Locken ist alles vertreten. Die Fellfarbe kennt viele Farbkombinationen und Schattierungen. Beliebt sind Weiß und Silber ebenso wie Apricot und Beige. Rein schwarzes oder braunes Fell gibt es ebenfalls.

Der Charakter

Zwei Eigenschaften stechen deutlich hervor und machen die Rasse damit sowohl für Hundeanfänger als auch für Familien mit Kind interessant:

„Der Cockapoo ist friedfertig und gelehrig.“

 

Da das Tier mit seinem Besitzer oder seiner Besitzerin zudem viel Geduld hat, ist es ein hervorragender Ersthund, der kleinere Fehler oder übermütiges Kinderverhalten verzeiht. Dennoch solltest Du als Erwachsener natürlich vor allem bei den Jüngsten ein Auge auf den Kontakt haben.

Gutmütigkeit im Wesen ist auch wichtig, damit beim Spaziergang nicht beständig zu befürchten ist, dass Passanten oder andere Hunde angegangen werden. Die Offenheit und Neugier der Cockapoos kann maximal dazu führen, dass freudiges Bellen missverstanden wird. Mit Übergriffen ist aber kaum zu rechnen. Somit wird er ein perfekter Begleithund.

Die meisten Tiere dieser Rasse sind tolerant aber auch unerschrocken. Das kann beim Kontakt mit anderen Hunden bedeuten, dass ruhige Vierbeiner zwar freundlich begrüßt werden, vor eher aggressiven Tieren aber auch nicht die Flucht ergriffen wird. Bei problematischen Begegnungen bist daher Du als Halter (und natürlich der andere Hundebesitzer) gefragt, die Situation zu entschärfen.

Cockerpoo
 

Die Erziehung

Allgemein wird die Erziehung dieser Rasse von Hundetrainern als sehr leicht kategorisiert. Cockapoos lieben die menschliche Gesellschaft und sind schon nach kurzer Zeit auf „ihr Rudel“ fixiert. Das macht es einfach, sie zu erziehen. Daher stammt auch die Empfehlung als Ersthund.

Die Rasse lernt sehr schnell, auf den eigenen Namen zu reagieren. Sobald diese Erziehungsgrundlage steht, können einfache Kommandos mit dem vorgestellten Namen erlernt werden. Nur am Anfang sind Leckerlis zur Belohnung notwendig, danach wird das Erlernte meist sofort umgesetzt.

Alle vier Größen des Cockapoos gelten als ausgesprochen intelligent. Kombiniert mit der freundlichen Art wird der Hund daher frühzeitig grundlegende Kommandos lernen. Viele Halter berichten davon, dass Basics wie „Sitz“ und „Stopp“ bereits nach wenigen Tagen funktionieren.

Die gute Auffassungsgabe ermöglicht es sogar, dass die Hunde kleine Tricks lernen. Daran haben vor allem Kinder (und die Hunde selbst) sehr viel Freude. Es schweißt Mensch und Tier zusammen.

Wie bei allen Welpen muss jedoch auch hier von Beginn an eine deutliche Konsequenz vorgelebt werden. Einmal verbotene Dinge müssen verboten bleiben. Toleriertes Verhalten später als falsch anzusehen, ist dem Tier gegenüber unfair und verwirrt es.

 

Die Haltung

Auch wenn Cockapoos eher klein sind, haben sie gewisse Haltungsansprüche, denen Du im Interesse der Gesundheit Deines Vierbeiners auch nachkommen solltest. An erster Stelle steht die Bewegungsfreude des Hundes. Er hat eine quirlige Art und sollte diese bei täglichen Spaziergängen ausleben dürfen.

Viele Tiere dieser Rasse haben zudem große Freude an Hundesport wie Obedience oder Agility. Es gibt viele Hundespielplätze in Deutschland, die Du mit Deinem Tier besuchen könntest.

Kann Dein Hund seine Lebhaftigkeit beim täglichem Auslauf ausleben, ist es auch kein Problem, ihn in einer Wohnung zu halten. In dieser Hinsicht sind Cockapoos sehr anpassungsfähig. Für Vermieter ist es eine beruhigende Gewissheit, dass diese Rasse nicht zum Kläffen neigt und auch keinen starken Jagdtrieb besitzt. Der Anteil der Pudel sorgt für Ausgeglichenheit und Intelligenz, während Cocker Spaniel als Stöberhunde bekannt sind.

Wichtig für die Haltung: Du solltest vorab wissen, dass Cockapoos 12 bis 18 Jahre alt werden. Du übernimmst also für eine vergleichsweise lange Zeit die Verantwortung für das vierbeinige Familienmitglied.“

Cockerpoo
 

Typische Krankheiten des Cockapoo

Wer sich vorab über die Elternrassen informiert, kann Zweifel bekommen, ob Cockapoos eine gute Wahl sind. Immerhin gibt es eine Reihe von Erbkrankheiten, für die Pudel und Cocker Spaniel anfällig sind. Doch es ist nicht so, dass die Risiken sich summieren. Vielmehr zeigen die Züchtererfahrungen, dass Cockapoos kaum anfällig für Erbkrankheiten sind.

 

Du wirst also einen insgesamt sehr langlebigen Hundefreund an Deiner Seite haben. Am ehesten werden Knieprobleme auftreten. Der Tierarzt spricht von „luxating Patella“, was soviel wie loses Knie bedeutet. Die Kniescheibe springt in diesem Fall beim Laufen heraus, was gegebenenfalls in einer Operation behoben werden muss. Gut zu wissen: Das Risiko für luxating Patella gilt als umso größer, je kleiner der Hund ist.

Zudem gibt es immer wieder Fälle von Augen- und Ohrenerkrankungen. Als Halter solltest Du daher gut auf Veränderungen im und am Auge achten und eventuell lieber einmal zu früh beim Tierarzt vorbeischauen. Die Ohren sollten im Idealfall trocken sein. Manche Tierärzte raten zur regelmäßigen Reinigung Zuhause und zeigen Dir auch die notwendigen Schritte.

letzte Änderung: 25.09.2019